[NextCloud] Public uploads (anonyme uploads) einrichten

In NextCloud kann Nutzern ohne Account die Möglichkeit eingerichtet werden, anonym Dateien ins Filesystem hochzuladen. Somit können einem angemeldeten Nextcloud-Benutzer Dateien übermittelt werden, ohne dass E-Mails mit großen Dateien im Anhang verschickt werden müssen.
Folgende Einstellungen müssen vorgenommen werden:

  • Admin-Einstellungen -> Teilen
  • Haken setzen bei „Öffentliches Hochladen erlauben“
  • ggf. Haken entfernen bei „Passwortschutz erzwingen“
  • ggf. Standardablaufdatum für Link-Freigaben festlegen
  • unter dem entsprechenden Nutzer ein Verzeichnis für public upload einrichten
  • in den Details zum Ordner die Teilen-Funktion aktivieren
  • Option „Dateien ablegen (nur Hochladen)“ für den Ordner aktivieren
  • Link kopieren und an die betreffenden Personen weiter geben

[NextCloud] Standardateien für neu angelegte Benutzer festlegen oder deaktivieren

Inhalt des Standard-Verzeichnisses bei Auslieferung von NextCloud

Die Verzeichnisstruktur nebst Dateien im Verzeichnis

/var/www/nextcloud/core/skeleton

wird bei Neuanlage eines Benutzers in dessen Homeverzeichnis kopiert. Bei jedem Update von Nextcloud wird dieses Verzeichnis wieder mit den Standard-Dateien gefüllt.

Standardverzeichnis ändern

Zum ändern des Standardverzeichnisses für die automatische Anlage von Dateien muss die config.php editiert werden:

/var/www/nextcloud/config/config.php

Dazu sollte am Ende der config.php, vor der letzten Klammer folgende Eintrag (Bsp.: Dateien in „/meinverzeichnis“) hinzugefügt werden:

'skeletondirectory' => '/meinverzeichnis',

Für /meinverzeichnis müssen die entsprechenden Berechtigungen eingerichtet sein, außerdem sollte das Verzeichnis noch in die Liste der Verzeichnisse aufgenommen werden, auf die PHP Zugriff gewährt werden soll.

Standardverzeichnis deaktivieren

Um die automatische Anlage von Dateien generell zu deaktivieren muss die config.php editiert werden:

/var/www/nextcloud/config/config.php

Dazu sollte am Ende der config.php, vor der letzten Klammer folgende Eintrag hinzugefügt werden:

'skeletondirectory' => '',

[NextCloud] Vordefiniertes Verzeichnis für geteilte Dateien

Um eine Trennung zwischen den eigenen Daten und geteilten Dateien einzurichten, kann man in NextCloud in der Konfigurationsdatei config.php einen speziellen Ordnernamen einstellen, in welchem global für alle Benutzer die geteilten Inhalte gesammelt werden. Dazu die Datei config.php editieren:

nano /var/www/nextcloud/config/config.php

Namen des shared-folders festlegen:

'share_folder' => '/shared',

Geteilte Dateien oder Verzeichnisse werden nun bei allen Usern automatisch im Verzeichnis ’shared‘ angezeigt.

[NextCloud] Kommandos in der Own-Cloud-Console (occ) ausführen

Allgemein

OCC ermöglicht Arbeiten an der NextCloud-Installation im Terminal. OCC ist hierbei ein php-Programm im root-Verzeichnis der NextCloud-Installation. Es kann auf der Server-Konsole ausgeführt werden, beispielsweise wie folgt:

php occ db:add-missing-indices

OCCWeb

OCCWeb ist ein Plugin für NextCloud, welches ein Terminal für NextCloud-Admins bereitstellt in welchem occ-Kommandos ausgeführt werden können.
Link: https://git.adphi.net/adphi/occweb

  • Beispiel: Fehlende Indizes in der Datenbank hinzufügen
    db:add-missing-indices
    
  • Beispiel: Konvertierung von Spalten in der Datenbank big int
    db:convert-filecache-bigint
    

OCC in PHP

PHP-Datei (Bsp.: „db.php“) mit folgendem Inhalt im root-Verzeichnis der NextCloud-Installation anlegen (Permissions „777“):

<?php
  exec("/usr/bin/php74 occ db:add-missing-indices");
?> 

Aufruf des Scripts über „https://domain.tld/db.php“.